Sonntag 24 September 2017
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Mallorquinische Kultur: Eine sehr kurze Einleitung (I)

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Die mallorquinische Kultur ist reich, weit und voller Geschichte. Die mediterranen Zivilisationen, die sich auf Mallorca niederließen und verwandt waren, unter denen wir Römer, Phönizier, Araber oder Katalanen finden können, haben die Insel tief beeinflusst, indem sie ihm ein kulturelles Erbe und einen eigenen Charakter gegeben haben. Feste und Feiertage auf Mallorca bieten Ihnen eine kurze Einführung in die weite Welt der mallorquinischen Kultur. 

Sprache:

Einer der charakteristischsten Aspekte von Mallorca ist die Sprache. Die katalanische Sprache, die seit der christlichen Wiedereroberung im dreizehnten Jahrhundert gesprochen wird, ist eines der stärksten Zeichen der Identität in der mallorquinischen Kultur. Der "Insel-Effekt" begünstigte die Entwicklung des "Mallorquí" Dialektes, ein bisschen anders Evolution von Standard Katalanisch. Es hat einen eigenartigen Akzent und einige Worte von ihren eigenen. Mit der Ankunft des Massentourismus und der Zunahme der Bevölkerung während des letzten Jahrhunderts hat "Mallorquí" in der Gesellschaft ein bisschen Wichtigkeit zugunsten von Spanisch, Englisch und sogar Deutsch verloren. Trotzdem ist es eine gewöhnliche Sprache, die von den Eingeborenen studiert und geliebt wird.

 

Religion:

Nach der christlichen Wiedereroberung von König Jaume I. im Jahre 1229 n.Chr. Ersetzte das Christentum den Islam als die vorherrschende Religion auf Mallorca, und so war es bis heute. Als Ergebnis dieses religiösen Triumphs beherbergt Mallorca eines der Symbole der gotischen Architektur in Palma: die Kathedrale von Palma, auch bekannt als "La Seu". Es ist auch wegen der katholischen Religion die Feier der Schutzpatronenfeste: Sant Antoni, Sant Sebastià, Sant Joan, Sant Pere ... sowie die Erfüllung von sehr traditionellen und verwurzelten christlichen Festlichkeiten wie Weihnachten und Ostern. Die katholische Religion war auch eine Quelle des Konflikts, vor allem mit Juden (genannt spöttisch "xuetes"). Der religiöse Konflikt unterliegt auch den Feiern "Moros i Cristians", obwohl sie mehr auf Geschichten von Piratenangriffen beruhen als auf Glaubensgründen.

 

Rondalles:

Sie sind bekannt als "Rondalles mallorquines" eine Reihe von Geschichten und traditionellen fantastischen Geschichten, die seit Jahren mündlich von Eltern zu Kindern und von Großeltern an Enkelkinder übertragen werden. Könige, Prinzessinnen, Bauern, Riesen, Zauberer, Hexen und fantastische Kreaturen finden sich in diesen Geschichten. Manche haben moralisierende Inhalte, viele andere religiöse Hintergründe und andere zeichnen sich durch ihre Phantasie und ihren wiederholten Rhythmus aus, weil sie erinnert werden müssen, um mündlich übermittelt zu werden. Die "Rondalles mallorquines" wurden in 24 Bänden von Antoni Maria Alcover i Sureda am Ende des 19. Jahrhunderts gesammelt und sind so verwurzelt, dass es seltsam ist, eine mallorquinische Familie zu finden, die nicht mindestens ein Rondalles Buch zu Hause hat. Die Rondalles haben auch ihre eigenes Fest, die im Herbst in Búger gefeiert wird.

 

Musik:

Das Wesen der mediterranen Musik durchdringt traditionelle Kompositionen. Griechische oder arabische Aromen werden zwischen den Melodien der mallorquinischen Lieder gefangen. Unter ihnen sind die "Tonades de treball", die bei der Arbeit gesungen wurden, oder die "Romanços", die Geschichten angeblich real erzählten, viele von ihnen schaurige. Die christliche Religion brachte das Lied der Sibil·la, immaterielle Erbe der Menschheit durch die UNESCO festsetzt. Auf der anderen Seite sind typisch mallorquinische Musikinstrumente "Xeremies", "Flabiols" und "Tamborinos", die seit Jahrhunderten mallorquinische Feiern und Feste begleitet haben. Die "Guitarró", die "Ximbomba" und "Castanyetes" sind auch andere sehr populäre musikinstrumente.

 

Volkstanz:

Und mit der Musik kommt der Tanz. Traditionelle mallorquinische Tänze sind bekannt als "Ball de bot". Das sind Volkstänze, ohne komplizierte Choreographie, aber mit Öffentlichkeitsbeteiligung. Es gibt verschiedene Arten von Volkstänzen, je nach Rhythmus. So finden wir "Jotas", "Mateixes", "Fandangos" oder "Boleros". Alle Städte und Nachbarschaften feiern diese Volkstänze, bekannt als "Ballades", ziemlich regelmäßig und es gibt kein Volksfest auf Mallorca, das keine eigene "Ballada" hat.